Home

  

Wespen

Spinnentiere

Datenbank

downloads

Exkursionsgebiete

  

GBOL

SMNS

Team

Kontakt

Impressum

Datenschutzerklärung

German Barcode of Life GBOL 3 am Staatlichen Museum für Naturkunde Stuttgart (SMNS)

GBOL 3 ist der regionale Koordinationsknoten für die Fauna Südwestdeutschlands und Bestandteil des Netzwerks zum Barcoding der Organismen Deutschlands mit besonderer Verantwortung für die Organismengruppen Arachnida (exkl. Acari) in Kooperation mit GBOL 1, parasitoide Hymenopteren (in Kooperation mit GBOL 2) und Rostpilze (ausführende Stelle: Staatliches Museum für Naturkunde Karlsruhe).

Faunistisches Material wird von einem Netzwerk von Spezialisten, einschließlich lokal arbeitender Forscher, Verbände und Interessengruppen sowie hauptamtlicher Taxonomen zusammengetragen und verfügbar gemacht. Wichtige Partner sind hierbei der ‘Entomologische Verein Stuttgart (EVS)’, der ‘Arbeitskreis Wildbienen-Kataster’ und die ‘Südliche Arachnologische Arbeitsgemeinschaft (SARA)’. In den verschiedenen Arbeitspaketen werden unterschiedliche Sammel- und Erfassungsmethoden angewandt, jeweils abgestimmt auf die zu untersuchenden Taxa. GBOL 3 wird in der Regel den Cox1-Marker untersuchen. Nur bei Widersprüchen zwischen genetischen und morphologischen Ergebnissen sollen zusätzliche Gene untersucht werden (z.B. rRNA expansion segments). Ziel von GBOL 3 ist die Sequenzierung von ca. 2.000 Arten, teilweise in Zusammenarbeit mit den anderen Teilprojekten.

GBOL 3 ist am SMNS in 4 verschiedene Arbeitspakete (workpackages) aufgeteilt:

Für WP1-3 wird mit verschiedenen Methoden Frischmaterial gesammelt, meist unter Mithilfe von Experten und örtlichen Spezialisten, für WP4 wird im Wesentlichen Herbarmaterial verwendet.

WP1 verteilt die gesammelten Proben an die zuständigen GBOL Teilprojekte. WP2 baut die erste umfassende und frei zugängliche DNA Datenbank inkl. der zugehörigen DNA-Probensammlung von in Deutschland vorkommenden Spinnen und anderen Spinnentieren auf, WP3 dasselbe für parasitoide Chalcidoidea aus Deutschland. In WP4 werden erstmalig die in Deutschland vorkommenden Rostpilze sequenziert und eine DNA-Sammlung sowie eine zugehörige Datenbank aufgebaut.